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Chinas Machtanspruch in Tibet und die universellen Menschenrechte

Der Vortrag untersucht das Spannungsfeld zwischen universellen Menschenrechten und Chinas politischer Legitimation gegenüber Tibet. Er fragt, wie die chinesische Regierung ihre Politik begründet und welche Rolle dabei Konzepte wie die „asiatischen Werte“ sowie kulturelle und religiöse Relativität oder das Prinzip der Selbstbestimmung spielen. Darüber hinaus wird analysiert, wo Normen des Völkerrechts verletzt sind. Im Mittelpunkt stehen rechtsphilosophische und ethische Überlegungen, internationale Rechtsauslegung sowie Gedanken zu politischem Kalkül und wirtschaftlichen Interessen der – oft – abseitsstehenden westlichen Welt.

Prof. Conradin Wolf, lic. phil und Certificat de formation continue en Droits de l’homme in Rechtswissenschaft, studierte an den Universitäten Zürich und Genf. Er lehrte an der Universität Zürich, an der F+F Schule in Zürich und an der Ecole Supérieure d’Art et de Design Marseille-Méditerranée sowie als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Er unterrichtet Interkulturalität, Ethik, politische Theorie und Völkerrecht mit dem Fokus Menschenrechte.

Termin(e)

  • Am 21. Nov.. 26 19:30
Fr. 20.‒

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