Kulturrevolution in Tibet
Vortrag von Sejee Phurtag
Mao Zedong wollte eine Gesellschaft nach seiner kommunistischen Idealvorstellung erschaff en. Hierfür trat er die Kulturrevolution vom Zaun, welcher über eine Million Menschen und zahlreiche Kulturgüter zum Opfer gefallen sind. Die Kampagne dauerte von 1966 bis 1976 und ist in China auch als „Zehn Jahre Chaos“ bekannt.
Auch in Tibet wütete die Revolution und hat so einen grossen Teil der Kultur beschädigt, eine Zerstörung, die bereits nach der Besetzung Tibets von 1950 begonnen hatte. Die Kulturrevolution im entlegenen Tibet dauerte länger und wurde erst mit dem Tibetbesuch des damaligen liberalen Generalsekretärs Hu Yaobang im Jahr 1980 wirklich beendet.
Dr. Sejee Phurtag, gelernter Jurist, zeigt mit eindrücklichen Bildern, welche Zäsur diese Zeit für Tibet bedeutete.
Termin(e)
- Am 06. März. 26 19:30