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Tibetische Wandbilder – Buddhismus „under construction“

Bereits vor 2000 Jahren wurden die buddhistischen Höhlen in Ajanta, Indien, mit elaborierten Wandbildern geschmückt. Auch heute noch werden buddhistische Tempel bemalt – und zwar nicht irgendwie, sondern mit bewusst ausgewählten Motiven. So ergibt sich für jeden Tempel ein individuelles Bildprogramm, mittels dessen der tibetische Buddhismus überliefert und aktualisiert wird.

Die Religionswissenschaftlerin Dolores Bertschinger (Uni Bern) stellt Wandbilder vor, die sie in ihrer ethnographischen Feldforschung in Klöstern in Nepal, Indien, Frankreich und der Schweiz erforscht hat. Ihre Dissertation trägt den Titel „Das Bild als religiöse Praxis. Die Überlieferung des Buddhismus in der tibetischen Wandmalerei“.

Dolores Zoé Bertschinger (*1988) promoviert an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Religionswissenschaft und forscht zu Buddhismus und Visualität sowie zu Gender und Religion. Sie engagiert sich u. a. in der Gemeinschaft Tibetische Sans Papiers Schweiz.

Termin(e)

Fr. 20.–

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